ESG: Drei Kriterien, mit denen Du „nachhaltig“ bei Deinen Kunden punkten kannst

ESG steht für Environmental, Social und Government und ist weit mehr als ein kurzfristiger Anlagetrend. Die Idee dahinter: Anlegen mit gutem Gewissen und guter Rendite fürs Portmonaie deiner Kunden. Du solltest bei der Beratung jedoch ein paar Punkte beachten.

Eine Studie im Auftrag der Zurich Versicherung hat ergeben: 68 Prozent der Bundesbürger legen bei der Geldanlage Wert auf Nachhaltigkeit. Sogar 75 Prozent der 18- bis 35-Jährigen würden eine nachhaltige Geldanlage bevorzugen – vor allem, wenn dafür nicht auf Rendite verzichtet werden muss. Insgesamt ist bundesweit ein Trend zu mehr Nachhaltigkeit  bei der Geldanlage zu beobachten und 55 Prozent der Befragten beabsichtigen, künftig Nachhaltigkeitsaspekte stärker zu berücksichtigen.

EU schiebt nachhaltige Geldanlage an

Das große Interesse deiner Kunden wäre natürlich schon ein Grund, sich stärker mit den Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft von Kapitalanlage zu beschäftigen. Spätestens ab dem kommenden Jahr geht bei Finanz- und Vorsorgethemen nichts mehr ohne die Berücksichtigung von ESG-Kriterien – also der Implementierung von Umwelt- und sozialen Themen sowie Unternehmensethik. Der Grund: Die EU-Kommission wird in Europa sowohl die nachhaltige Geldanlage als auch eine ebensolche Finanzberatung ab 2021 fest verankern. Die gesamte Finanzbranche soll so für die Erreichung ökologischer und sozialer Nachhaltigkeitsziele – allen voran der Bekämpfung des Klimawandels – herangezogen werden.

Was bedeutet ESG für Zurich

Die ESG-Depotmodelle verfügen neben der Überprüfung durch das Fondsmanagement über einen weiteren Prüfmechanismus auf ESG-Kriterien. Während der Best-in-Class Ansatz auf Fondsebene angewendet wird, wird das aggregierte Portfolio in einem internen Prüfungsprozess von Zurich erneut bewertet. Dieser Prüfprozess muss mindestens mit der Bewertung “gut” durchlaufen werden.
Ausschlusskriterien für Zurich sind Kontroverse Waffen wie Nuklearwaffen, Streubomben, Antipersonenminen, angereichertes Uran sowie kontroverse Sektoren wie Tabak, Rüstung, Kohle, Glücksspiel.

Es werden ausschließlich Fonds berücksichtig, die sämtliche Anforderungen an die hohen
ESG-Standards von Zurich erfüllen.

  • Environmental – Umwelt/Ökologie (Klimaschutz, Schutz natürlicher Ressourcen, Umweltverträglichkeit)
    Sozial – sozial-gesellschaftliche Aspekte (Menschenrechte, Einhaltung von Arbeitsstandards, Verbraucherschutz)
    Governance – die Art der Unternehmensführung (Unternehmensethik, Anreizstruktur)
  • Fortlaufende Bewertung und Anpassung des Fonds-Portfolios zur Sicherstellung einer maximalen Qualität
  • Performance-Bewertung des Portfolios
  • ESG-Reviews / Controlling gemeinsam mit Assetmanager
  • Weiterentwicklung des Konzeptes, wenn sich neue Trends abzeichnen

Nachhaltigkeit setzt sich durch

Damit darüber hinaus auch die Anlageziele der Kunden wie Ertragsgenerierung und Risikokontrolle nicht zu kurz kommen, hat die Zurich Gruppe Deutschland vier gemanagte ESG-Depotmodelle entwickelt, die auch im Rahmen ihrer fondsgebundenen Versicherung zum Einsatz kommen. Auf diese Weise bietet Zurich den sehr unterschiedlich risikobereiten Kunden, individuell zu ihrem Chance-/Risiko-Profil das passende Modell.
Die ESG-Depotmodelle werden von einem Anlageausschuss bestehend aus einem Pool aus Investmentexperten professionell gemanagt. Die zugrundeliegenden Fonds und die Zusammensetzung werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst. Der Kunde delegiert so die Anlageentscheidung an Experten und muss sich nicht um die eigene Fondsauswahl kümmern.

Das zeigt sich eindrucksvoll an der Wertenwicklungen der Zurich Depotmodelle.

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