Private Rentenvorsorge: So berätst Du umfassend

Die Argumente für die Private Rentenvorsorge deiner Kunden sind schnell gefunden. Hier ein paar Tipps, wie du auch die passende Produktlösung findest. 

Medial wird sie viel diskutiert, sie zu definieren, ist hingegen gar nicht so leicht. Die Rede ist von der Rentenlücke. Fakt ist: Wir alle haben sie. Denn um den heutigen Lebensstandard halten zu können, reicht bei den meisten Deutschen die gesetzliche Rente schlicht nicht mehr aus. Das heißt, wer nicht zusätzlich auch privat vorsorgt, wird im Alter Abstriche machen müssen.

Und damit hast du bereits dein ausschlaggebendes Argument für die private Vorsorge: Denn mal ehrlich, wer viele Jahre hart arbeitet, freut sich nicht nur auf den Ruhestand. Es ist die Zeit, die man genießen, vielleicht endlich die Dinge machen will, für die man bisher keine Zeit hatte. Abstriche sind daher mit Sicherheit das Letzte, was der Großteil der Bevölkerung mit dem Ruhestand verbinden möchte.

So berechnest Du die Rentenlücke

Damit du deine Kunden wirklich ganzheitlich bei ihrer privaten Vorsorge zur Seite stehen kannst, ist es zunächst wichtig, die tatsächliche Rentenlücke zu berechnen. Hier gibt es eine ganze Menge Tools online, wie zum Beispiel der RentenCheck der Zurich Versicherung, die dich dabei unterstützen. Als Faustregel setzen die meisten dieser Rechner einen finanziellen Bedarf von etwa 80 Prozent des letzten Nettogehalts an. Das ist realistisch, weil die Kinder dann meist finanziell schon auf eigenen Beinen stehen. Und wer Wohneigentum besitzt, hat dieses idealerweise bis zum Renteneintritt abbezahlt, womit der Ruhestand quasi „mietfrei“ beginnt. Auch das schmälert natürlich den finanziellen Bedarf im Alter. Was jedoch auch berücksichtigt werden sollte, sind die Sozialabgaben (Kranken- und Pflegeversicherung), die noch von der Rente zu entrichten sind.

Rechner können die tatsächliche Lücke immer nur grob einschätzen. Wenn du hier umfassend beraten willst, solltest du vorab die Gesamtsituation deines Kunden analysieren und auf dieser Grundlage rechnen. Wichtig ist beispielsweise, ob es mögliche Zusatz-Einnahmen gibt, etwa aus Vermietung oder Verpachtung, oder ob aus einer bereits bestehenden betrieblichen oder privaten Altersvorsorge vielleicht schon mit Rückflüssen zu rechnen ist.

ETF: Drei Buchstaben, die Du Deinen Kunden vorstellen solltest

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Warum eine Versicherung für die private Vorsorge?

Häufig fragen Kunden auch ganz spezifisch danach, warum sie überhaupt auf eine Versicherung für die private Vorsorge setzen sollten. Schließlich gibt es auch die Möglichkeit, sich direkt am Kapitalmarkt zu engagieren – etwa über Fonds oder sogenannte Exchange Trade Funds, kurz ETF, die einen Index nachbilden und daher einfach und vor allem kostengünstig sind. Natürlich ist das ein legitimer Weg, für das Alter zu sparen. Er vernachlässigt jedoch einen sehr wichtigen Aspekt: Die Langlebigkeit. Wir alle wünschen uns natürlich, möglichst lange gesund den Lebensabend zu genießen. Dann waren die ersten Jahre im Ruhestand vielleicht toll, die Weltreise und die Kreuzfahrt wurden genossen, aber dann steht man am Ende des Geldes da und fragt sich, wie der weitere Ruhestand zu finanzieren ist. Genau dieses Risiko sichern Versicherungen ab. Der Vorteil für deine Kunden: Sie bieten eine lebenslange Rente, auf die sie sich verlassen können.

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