Oldtimer versichern – da steckt Potenzial drin!

Die Zahl der Liebhaber mobiler Klassiker steigt. Doch viele von ihnen haben ihre alten Schätzchen über eine normale Kfz-Police versichert – dabei hat eine spezielle Oldtimer-Versicherung viele Vorteile. Wie du mit der richtigen Gesprächsstrategie bei Kunden punktest, liest du hier.

Kleiner Tipp für Vermittler mit Kfz-Kunden im Bestand: Prüft doch mal, welche Fahrzeuge 20, 30 oder noch mehr Jahre auf dem Buckel, will sagen: unter der Haube haben und dennoch über eine normale Kfz-Versicherung laufen. Für solche Young- und Oldtimer bietet sich nämlich ein spezieller Versicherungsschutz an. Der deckt zum einen besondere Risiken ab und ist außerdem meist günstiger als die normale Versicherung. Mit einem entsprechenden Hinweis sammelst du Punkte bei deinen Kunden und eröffnest dir selbst weitere Cross-Selling-Chancen.

Welche Fahrzeuge kommen in Betracht? Sogenannte Youngtimer sind in der Regel mindestens 15 bis 20 Jahre alt, das ist nicht genau definiert. Manche Versicherer bieten aber auch hier schon Spezial-Tarife an. Eindeutig geregelt ist die Sache bei echten Oldtimern. Um als solcher zu gelten und ein H-Kennzeichen (H = Historisch) bekommen zu können, muss der Wagen vor mindestens 30 Jahren erstmals zugelassen worden sein, sich noch immer weitestgehend im Originalzustand befinden und gut erhalten sein. Ob diese Kriterien erfüllt sind, entscheidet ein Gutachter – sei es ein amtlich anerkannter Sachverständiger, ein Prüfingenieur oder ein Fachmann des TÜV.

Trotz dieser strengen Maßstäbe wuchs die Zielgruppe zuletzt ganz ordentlich: 2020 rollten rund 526.000 Oldtimer über deutsche Straßen. In der Beratung kannst du Oldie-Besitzer auf folgende Vorteile einer speziellen Oldtimer-Versicherung hinweisen: Durch die niedrigeren Haftpflichtprämien sinken die Unterhaltskosten für das Fahrzeug. Versicherer können das anbieten, weil die historischen Karossen normalerweise nicht täglich benutzt werden, sondern als Freizeitspaß oder zu besonderen Gelegenheiten. Somit sinkt das Schadensrisiko. Für deine Kunden kommt außerdem hinzu: Mit einem H-Kennzeichen zahlen sie weniger Kfz-Steuer – als offizielles „kraftfahrzeugtechnisch-historisches Kulturgut“ genießen die zeitlosen Schönheiten auf Rädern Steuervorteile.

Entscheidend ist aber noch etwas anderes: Wegen ihres hohen Wertes (der mit zunehmendem Alter oft noch steigt), kommt kaum ein Oldie ohne eine Voll- oder zumindest Teilkaskoversicherung aus. Bei einem Schaden wird aber nicht der Zeitwert laut Schwackeliste zu Grunde gelegt. Stattdessen richtet sich die Versicherungsleistung nach dem – normalerweise höheren – Wiederherstellungswert.

Im Beratungsgespräch zu einer Oldtimer-Versicherung kommt es nicht selten auf die Feinheiten an. Fast 90 Prozent der Besitzer nutzen die mobilen Klassiker ausschließlich zu gelegentlichen, privaten Ausfahrten. Oldtimer-Besitzer lieben ihre Autos. Manche so sehr, dass sie sie mit dem Hänger zum Ausgangspunkt ihrer Spritztouren bringen lassen, statt selbst durch den gefährlichen Stadtverkehr zu fahren. Auch Fahrer, die an Rallyes teilnehmen, machen das oft so. In diesem Fall kannst du gleich eine gute Transportversicherung ins Spiel bringen. Oder du stellst deinem Kunden die Oldtimer-Versicherung von Zurich vor. Hier sind Transportschäden ebenso wie Vandalismus über die Teilkasko-Police ohne zusätzliche Beiträge mitversichert.

Die Zurich Oldtimer-Versicherung für Fahrzeuge ab einem Alter von 30 Jahren bietet aber noch weitere Highlights. Unter anderem folgende:

  • Versicherbar ist ein hoher Wiederherstellungswert von bis zu 500.000 Euro.
  • Besonders niedrige Beiträge für Fahrzeuge mit gutem Erhaltungszustand.
  • Bei einer Wertsteigerung von bis zu 10 Prozent ist die Vorsorgeversicherung im Versicherungsschutz enthalten.
  • Ab fünf Fahrzeugen ist eine Sammelversicherung möglich.
  • Die Restaurierungsversicherung sichert den Kunden vor finanziellen Folgen von Brand-, Unwetter- oder Diebstahlschäden während privater Wiederherstellungsarbeiten ab.

Und wenn der Oldtimer nur zu bestimmten Zeiten im Jahr gefahren wird – zum Beispiel nur im Frühjahr und Sommer? Kein Problem. Die Versicherung lässt sich individuell auf vertraglich festgelegte Monate begrenzen. Mit einem Saisonkennzeichen zahlt der Besitzer für die übrigen Monate auch keine Kfz-Steuer.