Wie Deine Kunden Cyberattacken überstehen

Immer häufiger werden Unternehmen Opfer von Cyberattaken. Die Schäden, die dadurch entstehen, sind enorm. Oft wird dieses Risiko jedoch verdrängt. Wir geben dir Tipps für deine Kunden an die Hand und zeigen auf, wie sie sich bestmöglich gegen die finanziellen Folgen schützen können.

Cyberkriminalität nimmt kontinuierlich zu und die Schäden für Unternehmen werden immer größer. Jedes Unternehmen, das Daten verarbeitet oder vertrauliche Daten von Angestellten, Kunden, Lieferanten oder Geschäftspartnern bearbeitet oder speichert, ist den Risiken eines Datenverlusts oder Cyber-Angriffs ausgesetzt.

Selbst einfache Fehler können im schlimmsten Fall dazu führen, dass gesetzliche Datenschutzbestimmungen verletzt werden. Dabei haften Unternehmen, wenn personenbezogene Daten oder vertrauliche Unternehmensdaten Dritter verloren gehen oder veröffentlicht werden.

Wie folgenschwer die dadurch entstehenden Schäden sein können, verdrängen viele.
Viren, Spam-Mails, Trojaner, Datendiebstahl, Phishing, Datenmanipulation und -löschung sowie Cyber-Erpressung – die Liste möglicher Cyber-Attacken und ihrer finanziellen und emotionalen Folgen ist lang. Und was gerade mittelständische Unternehmen unterschätzen: 50 Prozent aller kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs) sind in Deutschland schon Opfer einer dieser Cyberangriffe geworden – mit steigender Tendenz.

Ein zusätzliches, hohes Risikopotenzial birgt hier die Umstellung vieler Unternehmen während der – noch anhaltenden – Corona-Krise auf mobiles Arbeiten.

Vielleicht kennst du das auch aus eigener Erfahrung. Freunde und Bekannte, aber auch möglicherweise Mitarbeiter deiner Kunden wurden mit Firmenlaptops – gegebenenfalls ohne Sicherheitsvorkehrungen – ausgestattet. Im Homeoffice wird dann oftmals ohne ausreichende oder veraltete Sicherheitssoftware gearbeitet, manchmal sogar über den Privatrechner.

Hier sind in erster Linie die Themen Virenschutz und Firewalls angesagt.
Hinzu kommt die regelmäßige, auch im Homeoffice unverzichtbare Datensicherung und eine sichere Verbindung zum Firmennetzwerk.

4 Tipps für mehr IT-Sicherheit im Homeoffice:

  • Privates und Berufliches trennen: Deine Kunden sollten die Rechner-Nutzung für private Zwecke von Homeoffice-Aktivitäten trennen, um Hackern keine unnötigen Hintertürchen zu bieten.
  • Aufklärung: Die Mitarbeiter deiner Kunden müssen sich mit Security-Standards auskennen und von der IT entsprechend geschult werden. Dann vermeiden sie auch den schnellen Klick auf eine Phishing-Mail, der im Eifer des Gefechts und der Arbeit mit zig neuen Online-Tools schnell passiert.
  • Passwortschutz und eine Multi-Faktor-Authentifizierung: Falls Mitarbeiter zuhause einen Fernzugriff benötigen, ist eine Verschlüsselung mit Zwei-Faktor-Authentifizierung sicherer. Vermittle deinen Kunden, dass Passwörter lang und kompliziert sein (Buchstaben + Ziffern + Sonderzeichen im Wechsel) – und regelmäßig gewechselt werden sollten.
  • Updates für Router, Browser & File-Sharing. Generell sollen nicht zu viele Apps, Tools und Filesharing-Dienste gleichzeitig genutzt werden. Je mehr Applikationen geöffnet sind, umso größer ist das Risiko deines Kunden, sensible oder personenbezogene Daten in falsche Hände zu geben.

Mit Zurich Firmen CyberSchutz bietest du deinen Kunden eine optimale Versicherungslösung zum Schutz vor den finanziellen Folgen möglicher Cyber-Gefahren.

Mit der Spezialversicherung schützt dein Kunde sein Unternehmen bei Schadenersatzforderungen Dritter und sichert sich gegen mögliche kostspielige Folgen im eigenen Betrieb ab – und das alles zu einem attraktiven Preis.

Hier sind einige Highlights für dich aufgelistet:

  • Systemverbesserungsmaßnahmen nach einem Vorfall
  • Vorsorgliche Beratung bei einem möglichen Vorfall
  • Rückwärtsdeckung von 24 Monaten
  • Versicherungsschutz bei Verlust oder unautorisiertem Kopieren von vertraulichen oder personenbezogenen Daten
  • Kosten zur Bereinigung der Computergeräte von Schadprogrammen und zur Wiederherstellung von Daten und Systemen
  • Kosten für den Ersatz oder die Reparatur von Hardware, die durch einen Cyber-Vorfall beschädigt wurde
  • Betriebsunterbrechungsschaden/ Ertragsausfall und Mehrkostendeckung nach einem Cyber-Vorfall
  • Übernahme von zivilen Bußen und Strafen, sofern versicherbar
  • Cyber-Haftpflicht/ Übernahme von Abwehrkosten und Schadenersatzforderungen nach einer Datenschutzverletzung
  • Haftpflichtdeckung für Veröffentlichung in Internet-Medien
  • Rechtschutz/ Abwehr von unbegründeten Schadensersatzansprüchen

Wir lassen deine Kunden im Schadenfall nicht alleine, wir bieten auch hier spezielle Soforthilfen an:

  • Soforthilfe und Schadensbegrenzung bei Cyber-Erpressung mit Unterstützung durch Spezialisten
  • Soforthilfe im Verdachts- oder Schadenfall, 24 Stunden pro Tag an 7 Tagen die Woche
  • Vermittlung von IT-Spezialisten und Zugang zu erfahrenen Juristen bei Streitfällen

Alle Infos auf einen Blick findest du im Faktenblatt Firmen CyberSchutz.