Fahrrad-Boom: Viele Händler sind nicht ausreichend versichert!

E-Bike, Lastenrad, Pedelec oder klassisches Stadtrad: Das Geschäft mit Fahrrädern boomt nach wie vor. Viele Händler sind sich aber kaum der Risiken bewusst, die ihnen und ihrem Betrieb daraus entstehen. Welche das sind und wie du diese Berufsgruppe perfekt berätst – hier steht’s.

Mehr als 5 Millionen Fahrräder wurden 2020 in Deutschland verkauft, davon fast 2 Millionen E-Bikes. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Plus von rund 17 Prozent.  Der Umsatz lag bei etwa 10 Milliarden Euro. Auch wenn es 2021 zu Lieferengpässen kam, hält der langjährige Boom tendenziell an.

Die Folge: Händlerbetriebe wachsen, manche stellen zusätzliches Personal ein – vor allem aber haben sie es mit immer ausgefeilterer Elektrotechnik und immer teureren Zweirädern zu tun. Das führt dazu, dass bestimmte Geschäftsrisiken steigen. Risiken, gegen die viele Fahrradhändler nicht angemessen versichert sind.

Warenbestandswert steigt – Risiko Unterversicherung!

Beispiel Inhaltsversicherung: Der durchschnittliche Warenbestandswert eines Fahrradhändlers hat sich in den vergangenen Jahren drastisch erhöht. Lag er vor der E-Bike-Ära bei rund 700 Euro pro Zweirad, beträgt er heute im Schnitt 1.300 Euro. Deshalb solltest du im Gespräch auf jeden Fall einmal ausloten, ob sich daraus eine Unterversicherung ergibt und die Versicherungssumme gegebenenfalls erhöht werden muss.

Beispiel Betriebshaftpflicht: Auch hier entstehen durch neue Technologien neue Risiken. Was ist, wenn die Batterie eines verkauften E-Bikes Feuer fängt oder explodiert? Die Produkthaftung liegt beim Händler. Da hilft nur eine gute Betriebshaftpflichtversicherung.

Beispiel Gruppenunfallversicherung: Ein normales E-Bike wiegt bis zu 25 Kilogramm. Beschäftigte können sich leicht verheben oder sich auf andere Weise schwer verletzen. Tipp: Sprich mit deinem Kunden über eine Gruppenunfallversicherung, sofern er noch keine hat.

Hier finden Maklerinnen und Makler Unterstützung

Es gibt eine ganze Reihe weiterer Ansatzpunkte, Fahrradhändler auf neue Risiken aufmerksam zu machen. Was ist zum Beispiel mit einer Cyberversicherung? Ist sensibles Elektronik-Werkzeug mit einer Elektronikversicherung abgesichert? Ergibt eine Betriebsschließungsversicherung Sinn? Mit dem neuen Zurich FirmenSchutz sind deine Kunden automatisch vor vielen Risiken geschützt. Er enthält zum Beispiel eine Sachinhaltsversicherung und eine Gruppenunfallversicherung.

Um Händler von der Aktualisierung ihres Versicherungsschutzes zu überzeugen, kannst du auch die neue Zurich-digidor-Kampagne nutzen. Sie bietet zum Beispiel ein Mustermailing für deine Kunden, vorbereitete Einträge für Social Media Kanäle und einiges mehr. Klick mal rein!

Von Pfefferminzia, Autor René Weihrauch

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