Altersvorsorge: So überzeugst du Kunden der Generation Y und Z 

Sparen für den Ruhestand? Viele junge Leute sind da zwiegespalten. Den meisten ist zwar bewusst, dass sie nur mit privater Vorsorge im Alter finanziell über die Runden kommen. Aber lediglich eine Minderheit handelt auch danach. Wie du als Makler diese Ausgangslage nutzen kannst, liest du hier. 

Seit 2010 führt das Versorgungswerk „MetallRente“ (eine Einrichtung von Metallindustrie und IG Metall) alle drei Jahre eine groß angelegte Studie zum Finanzverhalten junger Menschen zwischen 17 und 27 durch. Die Ergebnisse sind für Makler oft hochinteressant, wie die aktuelle, im Mai veröffentlichte Untersuchung abermals zeigt. 

Zwei Erkenntnisse stechen diesmal aus der Fülle der erhobenen Daten heraus: „Neun von zehn jungen Erwachsenen ist klar, dass sie zusätzlich vorsorgen müssen, um sich vor Armut im Alter zu schützen“, wie dieMetallRente mitteilte. Aber: „Nur 37 Prozent sparen dafür regelmäßig. Die Hälfte der 17-bis 27-Jährigen legt zumindest ab und zu Geld fürs Alter zurück“, wie es in der Mitteilung weiter heißt.

Was bedeutet das für Maklerinnen und Makler? 

Um diese Ausgangslage zu nutzen, hilft ein Blick auf eine weitere Zahl: Nicht einmal jeder Dritte (31 Prozent) schätzt sein Wissen zum Thema Altersvorsorge als gut oder sehr gut ein. Das heißt: Was langfristige und regelmäßige Geldanlage betrifft, so besteht bei einer großen Mehrheit junger Menschen in Deutschland sowohl Informations- als auch Handlungsbedarf. 

Für Beratungsgespräche mit Angehörigen der Generationen Y und Z empfehlen Fachleute deshalb, zunächst einmal vorhandenes Wissen abklopfen, Wissenslücken zu identifizieren und zu schließen. Dass die finanzielle Lage im Alter umso besser wird, je früher dein Kunde anfängt, vorzusorgen, ist dabei wohl noch am einfachsten zu vermitteln. Welche Anlageform in Frage kommt und welche Summe monatlich investiert werden kann, sind weitere Punkte, die ihr gemeinsam klären solltet.  

Bei der Kontaktaufnahme soziale Medien nutzen

 Schon mit 50 Euro im Monat lässt sich ein hübscher Wertzuwachs erzielen, wie die Fachzeitschrift „Pfefferminzia“ kürzlich anschaulich dargestellt hat. Damit ist eine sinnvolle Geldanlage auch für Berufseinsteiger möglich, die nur über ein niedriges Einkommen verfügen. Diese Gruppe ist unter denen, die bisher gar nicht fürs Alter sparen, überproportional vertreten. 

Um mit der jungen Zielgruppe in Kontakt zu kommen, solltest du auf jeden Fall auch digitale Kanäle nutzen. Als wichtigste soziale Medien dienen nach wie vor Instagram und Facebook sowie zuletzt immer stärker TikTok. Außerdem ist es ratsam, sich regelmäßig um die Pflege und Aktualisierung der persönlichen Website zu kümmern. Einfach, schnell und transparent – mit diesen drei Kriterien signalisierst du digitale Kommunikationskompetenz am besten. 

Von Pfefferminzia, Autor René Weihrauch  

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