8 Fragen an: Timo Vierow

Timo Vierow ist seit über 20 Jahren in der Versicherungsbranche unterwegs. Selbst leidenschaftlicher Hobbytaucher, hat sich der Bremer Makler auf die Taucher-Community spezialisiert, und entwickelt sogar eigene Absicherungskonzepte für sie.

Redaktion Maklerimpuls: Welchen Beruf haben sich deine Eltern für dich vorgestellt?

Timo Vierow: Da gab es nichts Konkretes, eher was es nicht sein sollte: Versicherungskaufmann im Außendienst.

Redaktion Maklerimpuls: Und was hat dich dann zu dem Job bewogen, den du heute machst?

Timo Vierow: Ich habe mit 14 und 15 Jahren jeweils einen Tag im Außendienst mit einem AO-Vermittler verbracht – meine Eltern hatten gehofft, dass dies abschreckend wirkt. Beim ersten Mal sind wir „Mahnlisten“ abgefahren, ohne Termin, reinste „Kalt-Akquise“ sozusagen. Es waren nicht die angenehmsten Besuche, aber es gab auch freundliche Gespräche und teilweise konnten wir Probleme vor Ort lösen – das hat mich begeistert. Genau das Gegenteil war also der Fall, danach war meine Entscheidung klar: Ich wollte Vermittler werden.

Redaktion Maklerimpuls: Wenn du zurückschaust: Was war die beste Entscheidung in deiner beruflichen Laufbahn und warum?

Timo Vierow: Das ist ganz klar die jetzige Selbstständigkeit mit der Spezialisierung auf Taucher. Es hat etwas gedauert, bis es mir klar war. Und ja, zu Anfang war ich mir auch nicht immer sicher, ob es das Richtige ist, aber heute kann ich sagen: es war die beste Entscheidung.

Redaktion Maklerimpuls: Nehmen wir einmal an, du könntest ein neues Versicherungsprodukt erfinden, wie würde es aussehen?

Timo Vierow: Da gab es schon ein paar 😉 im Bereich Taucher / Tauchen. Momentan geht es unter anderem gerade um die risikogerechte Absicherung von Tauchern im Biometrie-Bereich. Dieses Thema sehen die Versicherer äußerst skeptisch, teilweise zu Recht, aber eben auch nicht immer. Taucher bringen nicht nur ein Risiko durch ihre Sportart – sie absolvieren zum Beispiel regelmäßig eine Tauch-Tauglichkeits-Untersuchung, einen Gesundheitscheck. Hier gibt es also auch positive Aspekte für den Versicherer.

Redaktion Maklerimpuls: Ein Blick in die Glaskugel: Wo siehst du das Versicherungsgeschäft in zehn Jahren?

Timo Vierow: Ich glaube, dass bei fortschreitender Digitalisierung das Standardgeschäft weitestgehend ohne Vermittler vor Ort auskommen wird. Und vermutlich werden digitale Player, die jetzt noch nichts mit Versicherungen zu tun haben oder die es noch gar nicht gibt, in den Markt drängen. Für Makler wird meiner Meinung nach deshalb die Spezialisierung immer wichtiger. Bei anspruchsvollen Produkten wie Altersvorsorge und in Nischen wird die persönliche und individuelle Beratung aber auch in Zukunft ihren festen Platz haben.

Redaktion Maklerimpuls: Und wo siehst du dich selbst in einem Jahrzehnt?

Timo Vierow: Noch tiefer in meine Zielgruppe eingetaucht! Ich sehe hier noch viele Möglichkeiten und Aufgaben, die gelöst werden wollen.

Redaktion Maklerimpuls: Was tust du, wenn’s im Job mal gar nicht läuft?

Timo Vierow: Manchmal dauert es einen Augenblick, und auch ich habe mal einen schlechten Tag. Doch dann ist die Frage, wozu ist es gut? Welche Möglichkeiten gibt es? Wichtig ist es für mich, bei mir selbst zu bleiben und zu schauen, was ich tun kann. Solange ich bei mir bin, habe ich die Kontrolle und kann etwas ändern. Auch wenn es nicht leicht ist, irgendetwas Gutes hat es immer!

Redaktion Maklerimpuls: Letzte Frage: Was bringt dich im Job so richtig zur Weißglut?

Timo Vierow: Unzuverlässigkeit, wenn zum Beispiel Termine und Absprachen nicht eingehalten werden. Respektloses Verhalten.

Steckbrief

Name: Timo Vierow
Unternehmensname: Timo Vierow – tvv GmbH – tauch.versicherung
Unternehmenswebsitewww.tauch.versicherung
Instagram: tauch.versicherung
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Lieblingspodcast: diverse
Darauf kann ich nicht verzichten: Spaziergänge mit dem Hund und Tauchen
Ausgleich zum Beruf: Tauchen, Hunde-Spaziergänge, an der frischen Luft sein
Dein perfekter Tag in drei Worten: Hund – Tauchen – Ausschlafen
Was ich noch sagen wollte: Spezialisierung ist nicht immer einfach, aber es ist vieles einfacher damit. „Dive now, work later.“